Mehr Sicherheit für unsere Kinder!

Ob auf dem Weg zur Kita, zur Schule oder zum Sport: Zu Fuß oder mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilzunehmen, kann für unsere Kinder lebensgefährlich sein. Obwohl einige schon saniert oder neu gebaut werden konnten, sind viele Geh- und Radwege in Schöneiche und Woltersdorf immer noch in einem bescheidenen Zustand. Spätestens, wenn eine Hauptstraße überquert werden muss, beginnt das Risiko. Denn sichere Übergänge (wie Ampeln, Zebrastreifen oder Mittelinseln) sind selten.

Besonders gefährlich ist es, weil sich viele Autofahrende nicht an das vorgeschriebene Tempolimit halten. Egal ob 30 oder 50km/h erlaubt sind. Viele sind zu schnell auf unseren Straßen unterwegs. Zahlen aus den „Speed-Displays“ der Gemeinde Schöneiche belegen das.

Wirklich sicherer wird es nur, wenn regelmäßig geblitzt wird. Aber Polizei und Landkreis lassen sich dafür nur selten bei uns blicken. Deshalb stimmte die Schöneicher Gemeindevertretung vor zwei Jahren unserem Vorschlag zu, diese Aufgabe in die eigenen Hände zu nehmen. Mit einer großen Mehrheit von CDU bis Linken. Nur das Bürgerbündnis und die FDP waren dagegen.

In Rüdersdorf wird das Modell schon erfolgreich umgesetzt. Seit die Gemeinde selbst gegen Raserinnen und Raser vorgeht, hat sich die Verkehrssicherheit spürbar verbessert. Damals bot uns Rüdersdorf eine Zusammenarbeit bei dieser Aufgabe an. Lange passierte wenig. Im Juli hat die Mehrheit der dortigen Gemeindevertretung eine solche Zusammenarbeit mit Schöneiche und Woltersdorf abgelehnt.

Es braucht also einen Plan B: Gemeinsame Geschwindigkeitskontrollen von Woltersdorf, Schöneiche und bestenfalls auch Erkner. Diesen Vorschlag bringt unsere Linksfraktion im September/Oktober in die Schöneicher Gemeindevertretungen ein. Auch in Woltersdorf wird die Fraktion Die Linke im Herbst diesen Vorschlag machen. Damit unsere Kinder endlich sicherer auf unseren Straßen unterwegs sein können.